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BMBF Umfrageergebnis: Assistierte Pflege von morgen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat 326 Personen online befragt, wie sie die Zukunft der assistierten Pflege sehen. Befragt wurden überwiegend männliche Fach- und Führungskräfte des ambulanten sowie stationären Pflegesektors.

Hier die wichtigsten Ergebnisse der Befragung:

  • Die wenigsten Umfrageteilnehmer haben bereits Erfahrung mit assistierter Pflege gemacht
  • Es besteht bei über 50% der Teilnehmer sehr hohes Interesse an assistierter Pflege
  • Die Umfrageteilnehmer erwarten eine steigende Relevanz ambulante Pflege, jedoch kaum steigende Relevanz stationärer Pflege
  • Die größten Herausforderungen der Pflegebranche liegen in den Bereichen Fachkräftemangel, Kostendruck, der steigenden Anzahl pflegebedürftiger sowie der Beibehaltung menschlicher Zuneigung
  • Demenz, Herzkreislauferkrankungen und Diabetes werden die Pflege von morgen dominieren
  • Notfallerkennung, Hausnotruf, Soziale Netzwerke und Kommunikation, Vernetzung der Versorger, Organisation alltagsunterstützender Dienstleistungen sowie Telemedizin& Telemonitoring sind die wichtigsten Assistenzsysteme der Zukunft
  • Vitalsensorik, Sturzsensorik, IT-Plattformen und Aktivitätssensorik sind die wichtigsten Technologien der Zukunft
  • Angehörige, Krankenkassen und Pflegeversicherungen sind die wichtigsten Entscheider für den Einsatz assistierender Pflege
  • Die Patienten sind selbst die mit Abstand wichtigsten Entscheider für assistierende Pflegesysteme
  • Die gravierendsten Innovationshürden für die Adaption von Assistenzsystemen sind A: Mangelnde Kostenübernahme durch Sozialhilfeträger, Pflegeversicherung und Krankenkassen B:
    Mangelnde Kenntnisse über vorhandene Produkte und Dienstleistungen C: Fehlende Kenntnisse im Einsatz von Assistenzsystemen D: Niedrige Bereitschaft für private Finanzierung