Living Labs: Deutschland
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- Inhaus-Zentrum in Duisburg (www.inhaus-zentrum.de)
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Das inHaus-Innovationszentrum ist die Kooperationsplattform der Fraunhofer-Gesellschaft für neue Technologie- und Anwendungslösungen in Wohn- und Nutzimmobilien. Als Schnittstelle zum Markt dienen praxisnahe Anwendungslabore für Wohnen, Büro, Service, Hotel, Veranstaltungen, Hospital und Pflegeheim in den Forschungsanlagen inHaus1 (für Wohnimmobilien) und inHaus2 (für Nutzimmobilien; z.Z. im Bau).
Das inHaus1 ist ein Doppelhaus, es wurde im April 2001 fertig gestellt. Es basiert auf Ergebnissen der Fraunhofer-Initiative "Ressourcenschonendes Wohnen (REWO)" und "InHaus NRW" unter Leitung des Fraunhofer IMS und der Beteiligung von ca. 20 Partnern. Baubeginn für die inHaus2-Forschungsanlage war am 23. März 2007, der Fertigstellungstermin ist im Juni 2008. Die inHaus2-Anlage wird mit 3.500 qm Nutzfläche erheblich größer sein als die inHaus1-Anlage (250 qm Nutzfläche). In der inHaus2-Forschungsanlage sollen intelligente Raum- und Gebäudesysteme beispielsweise für neuartige Pflegeheime, Krankenhäuser, Büros oder Hotels entstehen. Das inHaus-Innovationszentrum wird so zu einem europaweit einzigartigen Standort für die anwendungsorientierte Forschung im Bereich intelligenter Raum- und Gebäudesysteme.
- Smarter Wohnen in Hattingen (www.smarterwohnen.net)
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Auf der e/home 2004 vom 1. bis 3. September 2004 stellt das Fraunhofer ISST gemeinsam mit dem Fraunhofer IMS, Duisburg, die Initiative "SmarterWohnenNRW" vor.
Ziel von SmarterWohnen® war, klassische Wohnungen durch die Integration von Mikrosystemtechnik, Hausvernetzung und Mehrwertdienstleistungen rund um die Bereiche Gesundheit, Sicherheit und Komfort zu intelligenten Immobilien zu machen. IT-gestütztes Service Wohnen kann Mehrwert erzeugen, wenn Smarte Services und eine intelligente informationstechnische Ausstattung im Facility Management und im Sicherheitsbereich zusammenspielen.
Mit der "SmarterWohnenNRW"-Initiative sollten 1000 Pilotwohnungen ausgerüstet werden. In einem Pilotvorhaben für bis zu 500 Wohnungen sollten die erforderlichen Komponenten konzipiert und entwickelt sowie die erforderlichen Geschäftsmodelle und begleitenden Geschäftsprozesse zum Betrieb der Wohnungen und Mehrwertdienstleistungen erstellt werden.
Die Initiative scheint 2006 beendet worden zu sein.
- Assisted Living in Kaiserslautern (www.assistedliving.de)
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An vier Standorten in Rheinland-Pfalz werden Gebäude neu gebaut bzw. nachgerüstet, so dass seniorengerechte Wohneinheiten entstehen. Dabei sollen technische Lösungen aus der Gebäudeautomation eingesetzt werden, um ältere Menschen zu unterstützen und ihnen vielfältige Dienste zu leisten. Sowohl Wohnungen als auch ein Alten- und ein Pflegeheim werden betrachtet.
Am Lehrstuhl für Automatisierungstechnik der TU Kaiserslautern wird erforscht, welche bereits existierenden Technologien aus den Bereichen Medizintechnik, Heimautomatisierung, Sicherheitstechnik und Kommunikationstechnik wirklich dazu geeignet sind, um die zuvor genannten Ziele zu erreichen. Eine generelle Anforderung an die technischen Lösungen besteht darin, den Umfang der direkt für den Menschen eingesetzten Technik skalierbar zu machen. Darüber hinaus muss die eingesetzte Technik ohne besondere Übergangsprobleme erweiterbar sein. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass das Erfordernis des Technikeinsatzes in der Regel mit dem Alter zunimmt. Bei der sozialwissenschaftlichen Begleitforschung durch den Lehrstuhl für Stadtsoziologie geht es in erster Linie um die Einbeziehung der Nutzerperspektive. (www.assistedliving.de)
Am Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) werden neue technische Lösungen entwickelt und unter realen Bedingungen erprobt. Hierzu wurde am Institut ein Demonstrator aufgebaut, der einer Wohnung mit mehreren Zimmern nachempfunden ist. Am 11.10.2006 war die Eröffnung des Assisted-Living-Labors. ( http://www.iese.fraunhofer.de/de/projekte/med_projects/aal-lab/index.jsp )
- Assisted Living in Karlsruhe
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Das Forschungszentrum Informatik (FZI) hat im Mai 2009 ebenfalls ein AAL-Living Lab eröffnet. Es ist einer Wohnung Älterer nachempfunden und besteht aus Wohnküche, Schlafzimmer und Bad. In der Wohnung sind rund 30 vernetzte Sensoren und Geräte eingebracht, so ein Stürze erkennender Fußboden und ein EKG messender Fernsehsessel. Ein interdisziplinäres Team entwickelt hier Technologien und Organisationslösungen wie z. B. den mobilen Softwareassistenten für die ambulante Pflege (VitaBIT). (http://aal.fzi.de/ )
- SmartHome in Paderborn (www.smarthomepaderborn.de)
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Der Verein SmartHome Paderborn e.V. errichtet und betreibt im Technologiepark Paderborn ein Niedrigenergiehaus mit digitaler Vernetzung aller technischen und medialen Bereiche als Informations- und Vertriebsplattform für seine Mitgliedsunternehmen. Derzeit sind über 30 Unternehmen im Verein engagiert, darunter neben regionalen Anbietern auch Bose, Loewe, Jung, Miele, Stiebel-Eltron und SSS Siedle. Die Mitgliedsfirmen können das SmartHome als ihre Verkaufsplattform für ihre eigenen Produkte im Kontext mit ergänzenden Produkten und Dienstleistungen nutzen.
Es ist ein zweigeschossiges Gebäude mit versetzten Pultdächern, der Bau wurde im November 2006 begonnen und im Herbst 2007 eröffnet. Haustechnik, Hausgeräte, Elektrik, Telekommunikation, Multimedia, TV, Video und Audio sind intelligent miteinander vernetzt. Dadurch wird das Gebäudemanagement erleichtert, die Sicherheit und der Komfort erhöht. Die verwendete Technik in Hard- und Software macht das Leben im SmartHome Paderborn für alle Altersgruppen leichter. Komplizierte technische Geräte und Abläufe werden vereinheitlicht und in der Verwendung vereinfacht. Dazu trägt das Konzept der universellen Fernbedienung bei, mit der sich alles im Haus steuern lässt. Im SmartHome Paderborn soll der Mensch die Technik beherrschen, nicht umgekehrt.
- Haus der Gegenwart in München (www.haus-der-gegenwart.de)
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Im Jahr 2001 lud das SZ-Magazin renommierte Architekten aus dem In- und Ausland zu einem Architekturwettbewerb ein: Gesucht wurde das "Haus der Gegenwart". Ein Wohnhaus am Stadtrand einer mitteleuropäischen Großstadt für vier Personen, mit einer Nutzfläche von etwa zweihundert Quadratmetern, auf einem Grundstück von fünfhundert Quadratmetern, zu einem Preis von zirka 250.000 Euro (reine Baukosten). Dieses wurde in München-Unterschleißheim errichtet, die E-Home-Technik kommt von Microsoft. Das Haus wurde am 28.01.2005 eingeweiht (www.beckhoff.de/german/crossmedia/hdg). Gewinner eines Preisausschreibens der SZ durften im Haus der Gegenwart eine Woche lang in einer ungewöhnlichen Wohnwelt leben.
Die HDG GmbH ist die wirtschaftliche und rechtliche Trägerin des Hauses der Gegenwart, welches nun für Forschungs-, Bildungs- und Kulturveranstaltungen genutzt wird. Ziel ist die Förderung
- der Forschung über zeitgerechtes Wohnen,
- der Bildung der Allgemeinheit in Fragen des zeitgerechten Wohnens,
- der Kultur eines zeitgerechten Wohnens, jeweils auch im Spannungsfeld zu Landschafts- und Umweltschutz.
- OFFIS Senioren-Appartment “IDEAAL” (www.ideaal.de)
- SmartHomes ermöglichen durch die Kombination von assistiver Technik
und neuen Informationstechnologien eine selbstbestimmte Lebensführung
bis ins hohe Alter. Sicherheit und Selbstständigkeit im Alltag
stehen dabei im Fokus. Viele der SmartHomes sind jedoch nicht so smart
wie sie auf den ersten Blick scheinen. Ein wesentlicher Nachteil vieler
SmartHomes ist, dass sie nicht ganzheitlich entworfen wurden. Oftmals
von Technikern und Ingenieuren erdacht und implementiert lösen sie nur
selten die Probleme der Zielgruppe der Generation 65plus, die
angesprochen werden soll. Die wesentliche Folge daraus ist, dass die
Akzeptanz der Technologien verloren geht oder zumindest erheblich
leidet.
Zur Generierung von praxisnahen Lösungen setzt OFFIS auf einen hochgradig anwenderzentrierten und szenarienbasierten Forschungsansatz, bei der nicht die Technik sondern viel mehr der Bewohner im Fokus der Entwicklung steht. Zur Lösung der Komplexität und Interdisziplinarität des Themas vernetzt OFFIS seine technologischen Kompetenzen mit weiteren Fachdisziplinen, die von der Gerontologie und Geriatrie über die Pflege und Medizin bis hin zu den Sozialwissenschaften und zur Ökonomie reichen. Auf diese Weise gelingt es, eine ganzheitliche Lösung insbesondere für die alternde Bevölkerung zu schaffen.
Das IDEAAL-Senioren-Appartement ist eine voll funktionstüchtige 2-Zimmerwohnung mit eigenständiger Küche und Badezimmer auf 48m2. Die Wohnung bildet alle Bereiche des normalen, alltäglichen Lebens ab. Neben Gebäudeautomation demonstriert das Senioren-Appartement durch anspruchsvolle und realistische Szenarien getriebene Forschungs- und Entwicklungsergebnisse verschiedener Projekte, die das Potential zu einer echten Steigerung von Unabhängigkeit und Lebensqualität im Alter sowie einer Steigerung der Effizienz in der Pflege zeigen.
Das IDEAAL-Senioren-Appartement wurde im Oktober 2005 in Form eines Einzimmer-Appartements als AAL-Testbed für Forschungs- und Demonstrationszwecke eingerichtet. Im Sommer 2008 wurde das Appartement grundlegend umgebaut und zu einer 2-Zimmerwohnung erweitert. Das Appartement kann vom interessierten Fachpublikum besichtigt werden.
- Show Room des DAI-Labors am Ernst Reuter Platz in Berlin (www.sercho.de)
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Der SerCHo Showroom stellt eine vollständig vernetzte Wohnungsinfrastruktur in einer Vier-Zimmer-Wohnung zur Verfügung und ist Fachbesuchern zugänglich. Die Eröffnung des SerCHo Showrooms fand am 05.06.2007 statt.
Die Automation von innerhäuslichen Prozessen in Form von Smart Home Services kann hier unter reellen Bedingungen entwickelt und auf Gehalt, Funktionsfähigkeit und Usability geprüft werden. Vorrangig soll die Konvergenz verschiedener vernetzbarer Komponenten der Konsumelektronik getestet und voran gebracht werden. Noch existieren zu viele proprietäre Lösungen. Der Show Room kann hier helfen, als Testlabor Dienste- und physikalische Ebenen der Geräte - auch über den Konsumelektronikbereich hinaus - kompatibel zu gestalten.
Es werden drei Anwendungen unterschiedlicher Szenarien prototypisch realisiert:
- Zum Thema Unified Home Communication wird gezeigt, wie Gespräche von jedem Ort und mit jedem Endgerät geführt werden können und wie sich die persönliche Erreichbarkeit benutzerfreundlich und sicher steuern lässt.
- Im Rahmen von Interactive Home Entertainment werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie aus passiven Zuschauern aktiv Gestaltende und Mitwirkende werden.
- Die Anwendung zum Szenario Easy Service Creation and Delivery demonstriert, wie eine Idee für einen neuen Dienst möglichst kostengünstig und einfach umgesetzt werden kann.
Ziel ist ein für Erweiterungen offener Show Room zur Förderung von Konvergenz und Transfer in den Bereichen:
- Weiße Ware, Heizung / Klima, Energiemanagement, Gebäudeautomatisierung, Sicherheitstechnik
- Ggf. Gesundheitsanwendungen und schwarze Ware
Am DAI-Labor läuft das Projekt SerCHo des BMWi. Partner sind u. a. Siemens, Alcatel-Lucent, DT Labs, ProSyst und Bitkom.
- Demonstrationswohnung in Berlin (www.wohn-telematik.de)
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In der Schlangenbader Strasse begannen TelematicsPro und DEGEWO als Innovationspartner zusammen mit ausgewählten Industriebetrieben ein interessantes Vorhaben. Den Mietern der DEGEWO wird Technologie zum Anfassen geboten, nicht nur um damit das technologische Spektrum zu präsentieren, sondern auch um Mieter zu eigenen Investitionen in selbst erworbene "plug and play" Technik zu motivieren.
- Intelligentes Haus der FU Berlin (www.intellihaus.mi.fu-berlin.de/pmwiki/pmwiki.php?n=Main.HomePage)
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Als Prototyp eines "intelligenten Hauses" entsteht es in Kleinmachnow bei Berlin und soll einen kleinen Blick in die Zukunft ermöglichen. Dieser äußert sich für den erstmaligen Betrachter vor allem in einer sehr aktiven, selbst agierenden Wohnumgebung. Nützliche Automatismen, die monotone Haushaltspflichten abnehmen, ein Remotezugriff auf nahezu jedes technisches Gerät des Hauses und viele atmosphärische Elemente wie etwa ein simulierter Nachthimmel im Schlafzimmer, stehen im Zentrum der Servicepalette. Grundlage ist ein Automationsystem mit Sensoren und Aktoren der italienischen Legrand-BTicino. IQ150 ist ein privat finanziertes Projekt, das die Arbeitsgruppe Künstliche Intelligenz an der FU Berlin betreibt.
- Demonstrations- und Versuchswohnung in Wetter/Ruhr (www.ftb-net.de/wohnung.html)
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Das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) ist eine Einrichtung zur Forschung, Entwicklung, Erprobung und Beratung in allen Bereichen der Rehabilitationstechnik mit der Zielsetzung, die Lebensqualität für Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen in den verschiedensten Bereichen des Lebens wie Wohnen, Arbeiten und Freizeit zu verbessern.
Bei der Umsetzung seiner Ziele steht dem Institut das im Juli 1995 offiziell eingeweihte Labor- und Testzentrum mit Versuchshalle, Beratungsraum und Demonstrationswohnung zur Verfügung. In den Räumlichkeiten besteht die Möglichkeit, verschiedene technische Hilfen im praxisnahen Umfeld zu erproben und Betroffenen, Angehörigen sowie Fachkräften zu demonstrieren.
- Kompetenzzentrum Smart Environments des Fh FOKUS Berlin (www.fokus.fraunhofer.de)
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Smart Environments steht für die Vision, dass in naher Zukunft nahezu alle Geräte vernetzt sind und dadurch vielfältige, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Dienste zur Verfügung gestellt werden können. Smart Environments werden durch eine Vielzahl von sektor-spezifischen Technologien und entsprechenden Infrastrukturen sowie Diensten und Anwendungen gemeinsam realisiert. Dazu gehören unter anderem Büro-, Automobil- und Heimsektor, aber auch der persönliche Bereich. Darüber hinaus spielen soziologische und wirtschaftliche Aspekte eine große Rolle. Diese werden sich insbesondere in den entsprechenden Diensten für Anwendungsbereiche wie Gesundheit, Transport, Umwelt, Kultur etc. widerspiegeln.
Als Beitrag zu dieser Vision entwickelt das Kompetenzzentrum Hard- und Softwarelösungen, die heterogene Gerätenetzwerke integrieren, die Steuerung dieser Netzwerke durch komfortable Schnittstellen Anwendungsentwicklern zur Verfügung stellen und adaptive Dienste auf dieser Basis realisieren. Die Schwerpunkte liegen dabei u. a. in den Segmenten
- Media Management
- Digital Home (Unterhaltungselektronik und Weiße Ware)
- Smart-IP & Sensor Networks (Aktoren, Sensoren)
- Moving Networks (car2car communication)
- Mobile Middleware
- SmartHome 2.0 - Die Zukunft des intelligenten Hauses, HTWK Leipzig, FB Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik (www.htwk-leipzig.de)
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Es wird an Service-Architekturen für verteilte Multimedia- und Steuerungs-Systeme gearbeitet. Es geht darum, die Probleme der Disoperabilität von Systemen im Gebäudemanagement- sowie Multimediabereich zu beheben. Ähnlich wie beim PC ist damit zu rechnen, dass bei Multimedia-Netzwerkkomponenten durch einen hohen Verbreitungsgrad mit einem dramatischen Fallen der Preise zu rechnen ist. Somit liegt es nahe, alle anderen Aufgaben - von der Messwerterfassung bis zur Haussteuerung - auf diese multimediale Netzwerkplattform zu heben. Ein Prototyp-Haus mit IP-basierter Kommunikation und Steuerung soll gebaut werden.
- Versuchslabor für das Intelligente Haus SmartHOME an der Universität der Bundeswehr München (smarthome.unibw-muenchen.de/de/)
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Auf dem Campus-Gelände der Universität der Bundeswehr München ist ein komplettes Einfamilienhaus mit einer Gesamtfläche von 235 qm als Testplattform errichtet worden (Regnauer Fertigbau GmbH & Co KG). Außerdem wurde ein Anbau mit Seminar- und Laborräumen realisiert. Die Einweihung erfolgte am 10.07.2000. Das Haus wurde gefördert im Rahmen des Projektes IWO-BAY durch die Bayerische Forschungsstiftung. Auch Ergebnisse des BMBF-geförderten MST-Projektes VIMP flossen ein.
Im Forschungshaus entwickeln und testen die Forscher vom Lehrstuhl für Sensorik und Mess-Systeme neue Konzepte zur Verbesserung von Sicherheit, Gesundheit und Komfort im und am Haus. Vernetzte SmartSensor-Systeme zur Steigerung der Energieeffizienz und des Komforts sowie zur Verbesserung der Sicherheit in Wohn- und Nutzgebäuden werden im praktischen Einsatz evaluiert und optimiert. Im Virtual Lab besteht die Möglichkeit, mittels Browser verschiedenste Sensordaten zu visualisieren.
- VisionWohnen München
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VisionWohnen war ein Gemeinschaftsprojekt von LBS, Bauland GmbH und der Porr AG. Zusammen mit namhaften Entwicklungspartnern aus Bauindustrie und Handwerk entstand in Neubiberg südlich von München ein modernes Doppelhaus, dessen Technik, Ausstattung und Einrichtung Maßstäbe für künftiges Wohnen gesetzt hat. VisionWohnen zeigte modernste Bauweisen, Verfahren und komfortable Einrichtungsformen. Die Einweihung erfolgte am 06.10.2000.
Eine Hälfte des VisionWohnen-Doppelhauses - das so genannte Tele-Haus - diente der TU München sowie der Uni der Bundeswehr als Forschungsstation. In der anderen Hälfte erlebten Besucher und Fachpublikum faszinierende Ideen für das Wohnen in der nahen Zukunft. Behaglichkeit, Komfort, Wohngesundheit, Ökologie und Sicherheit waren die wesentlichen Charaktermerkmale dieses Projektes. VisionWohnen wurde vom BMBF in Projekten "tele-haus" und "VIMP", von Bayern mit "IWO-BAY" gefördert.
Nach der Schließung am 30.06.2005 erfolgten Rückbau und Verkauf.
- T-Com Haus Berlin (www.t-com.weberhaus.de)
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Das "T-Com Haus" im Zentrum Berlins wurde unter Beteiligung von WeberHaus, Neckermann und Siemens im März 2005 fertig gestellt. Von April 2005 bis Juli 2006 war es geöffnet, wäre aber jederzeit wieder zu bauen. T-Com und die Partner gaben jede Woche einem anderen Bewohnerteam die Möglichkeit, im T-Com Haus zu leben. Das T-Com-WeberHaus war mit der neuesten Technik ausgestattet, für die als zentrale Steuereinheit ein PDA und der Multifunktions-Screen dienten. Über diese (und bei vielen Funktionen auch per Internet oder Mobiltelefon) konnten die Abläufe im Haus gesteuert und kontrolliert werden.
- Pilotprojekt "Wohnen mit LON" (LonMark Deutschland e.V.), Gütersloh, Wohnen mit LON
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Begonnen wurde 2003, am 12. Mai 2005 wurde es der Öffentlichkeit präsentiert. Ziel war es, die Ergebnisse des LNO Arbeitskreises "Wohnen mit LON" an einem konkreten Projekt beispielhaft in die Praxis umzusetzen. In einem alten Fachwerkhaus, das zu einem modernen Wohnhaus umgebaut wurde, ist alles das mit LONWORKS realisiert worden, was für ein Eigenheim sinnvoll und machbar ist. Dazu gehören die Bereiche Licht-, Rollladen- und Heizungssteuerung. Weiterhin wurde eine Alarmanlage mit Außenhaut-/ Innenraumüberwachung und Brandmeldern integriert. Die Alarmierung ist sowohl vor Ort als auch per Telefon möglich. Weitere Anforderungen waren die Erfassung von Energielieferungen und Energieverbrauch durch das System und die Verarbeitung der Messdaten. Viel Wert wurde auf hohen Komfort gelegt. Deshalb ist auch ein modernes Zugangssystem integriert worden und die Bedienung der Gebäudeautomation über das Telefon möglich. Damit die Interoperabilität als wichtige Eigenschaft der LONWORKS Technologie deutlich wurde, haben sich 8 verschiedene Hersteller mit ihren unterschiedlichen Komponenten beteiligt.
- Tobit Software AG, Ahaus, Smart Home (www.tobit.com/login/Start.asp, www.davidforlife.com)
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Der Vorstand von Tobit.Software hat mit seinem eigenen intelligenten Haus 2001 ein Referenzobjekt für vollständige Hausautomation gebaut. Ihm zufolge kann eine echte Intelligenz im Haus nur durch das Zusammenspiel aller Teilbereiche auf Basis eines zentralen "Gehirns" entstehen. Tobit.Software zeigt seit mehr als 7 Jahren, warum der PC das echte Zentrum des Hauses ist und wie mit einer einzigen Software alle Netze an dieser zentralen Stelle zusammengeführt werden können. Auch im Bereich der Gebäude-Automation kommt die Innovation aus dem IT-Bereich: Der PC ist schon in jedem Haus vorhanden. Mit Produkten wie David.zehn! von Tobit.Software gibt es eine Software, um einen Home Server aufzusetzen. Auf der Grundlage eines EIB-Systems sorgt David for Life dann für den "Digital Lifestyle". Neben umfassenden Kommunikations- und Informationslösungen sind verschiedene Szenarien realisiert, so eine wetterabhängige Steuerung von Rollläden etc., ein intelligentes Schliesssystem oder das passende Ambiente für jede Gelegenheit.
- Bremer Ambient Assisted Living Lab "BAALL" (www.baall.net)
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Das Bremen Ambient Assisted Living Lab ist eine 60 m² große alters- und behindertengerechte Wohnung in den Projekträumen des Forschungsbereichs Sichere Kognitive Systeme des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz am Standort Bremen im Cartesium, in Kooperation mit der Universität Bremen im EU-Projekt SHARE-it und im SFB/TR8 Spatial Cognition der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Senioren in spe sollen sich in einer möglichst frühen Lebensphase eine ansprechende Wohnsituation gestalten, in der sie später möglichst lange wohnen bleiben können. Ziel ist, Szenarien für das Wohnen mit verschiedenen altersbedingten physischen und kognitiven Einschränkungen zu antizipieren und ihre Kompensationsmöglichkeiten durch Assistenz zu planen. Die technische Voraussetzung dafür ist die Interoperabilität der Geräte sowie ihre nachhaltige Standardisierung.
Ein besonderer Schwerpunkt ist die Mobilitäts-Assistenz durch den Bremer Intelligenten Rollstuhl (Xeno, Otto Bock) sowie den IntelligentWalker; Rollstuhl und Rollator sind mit Sensorik und Aktorik ergänzt, um automatisch Hindernissen auszuweichen. Der Rollstuhl ist in der Lage, seinen Benutzer völlig autonom zu bekannten Zielen zu fahren. Die vollständige Gebäudeautomatisierung ermöglicht es dem Rollstuhl Türen zu öffnen, Lichter zu schalten und die elektrisch verstellbare Küchenzeile herunterzufahren.
Sowohl bei Systemen zur Mobilitäts- als auch Umgebungs-Assistenz wird die natürliche Interaktion mit den Nutzern groß geschrieben, durch Spezialgeräte zur Kompensation spezieller Einschränkungen. Aktuell kann BAALL über verschiedene Apps, vor allem aber durch gesprochenen Dialog gesteuert werden.
Sehr wichtig ist den Betreibern, im BAALL die Alltagstauglichkeit der AAL-Assistenzsysteme durch Benutzerstudien überprüfen zu können. Hierzu wird mit Kliniken und Anwenderverbänden zusammengearbeitet.
